Die lebendige Pflanzenwelt um mich herum übt schon seit meiner Kindheit eine besondere Anziehungskraft auf mich aus und inspiriert nun ganz selbstverständlich meine Arbeit.

Ich setze Pflanzenteile nicht nur als zierendes Beiwerk in meinen Schmuckstücken ein, sondern stelle sie in den Vordergrund: Sie sind der Schmuck. Oft dient jenes, was ich hinzufüge, allein der Tragbarkeit als Schmuckstück und der Hervorhebung der gottgegebenen Schönheit der Gewächse. Meine Gestaltung ist somit ein Ausdruck meiner Demut vor der Schöpfung und gleichzeitig Gratwanderung zwischen künstlerischer Auseinandersetzung und der Zerstörung genau dessen, was ich aufzeigen möchte: Die unglaubliche Schönheit der Natur und deren Formreichtum im ständigen Wandel von Leben und Vergehen.